Der Große? Friedrich II. und Sachsen
heute
23.02.
20.00 Agricolaforum Chemnitz
Wohltäter oder Totengräber? - Friedrich II. und die Religion
Prof. Dr. Peter Zimmerling, Leipzig
In Kooperation mit:
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
TU Chemnitz
Ein agnostischer Sohn folgt einem frommen Vater auf den Königsthron. So etwas kam in der Geschichte häufi g vor, wie schon ein Blick in das Alte Testament erkennen lässt. Dafür konnte es vielfältige Gründe geben. Dennoch hat sich Friedrich II. zeit seines Lebens mit theologischen und spirituellen Fragen beschäftigt, weil ihn die Religion offensichtlich nicht losließ. Die praktischen Konsequenzen von Friedrichs Religionskritik sind schon oft beschrieben worden. Sein Ausspruch "Jeder soll nach seiner Façon selig werden" ist allgemein bekannt und wird immer wieder zitiert. Dass die Distanz des Preußenkönigs zur Religion auch negative Seiten besaß, ist dagegen weniger bekannt.
Prof. Dr. Peter Zimmerling lehrt Praktische Theologie an der Universität Leipzig.
TU Chemnitz
Eduard-Theodor-Böttcher-Bau
Altes Heizhaus
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz